Heilpädagogisches Reiten & Voltigieren

Heilpädagogisches Reiten / Voltigieren

Pferde treten uns Menschen vorurteilslos gegenüber. Sie sind ein ehrlicher Spiegel und stellen keine Erwartungen an uns Menschen. Sie können auf bewundernswerte Weise dazu beitragen mehr Selbstbewusstsein zu erlangen, Verantwortung leichter übernehmen zu können, Vertrauen aufzubauen. Pferde schulen nicht zuletzt auch unser inneres und äußeres Gleichgewicht.

Möglichkeiten der Reittherapie:

Beim heilpädagogischen Reiten und Voltigieren werden Pferde als pädagogisches/therapeutisches Hilfsmittel eingesetzt.

Diese besondere Form der Förderung ist vor allem heilpädagogisch orientiert und zielt darauf ab, Menschen mit verschiedenen Behinderungen und Störungen in ihrer Entwicklung zu fördern. Dabei steht nicht das Erlernen des Reitens im Vordergrund, sondern die Beziehung zum Pferd. Das Pferd dient als Medium, das durch seinen Körper, sein Verhalten und seine Bewegungen zahlreiche Möglichkeiten für die heilpädagogische Arbeit bietet. Durch den Umgang mit dem Pferd wird der Mensch auf allen Ebenen seines Wesens „ganzheitlich“ angesprochen: körperlich, emotional, geistig und sozial.

Reiten fördert nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern der Kontakt mit dem Tier schult auch die Wahrnehmung, die Sprache, stärkt das Selbstvertrauen und trägt zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein bei. Durch das Arbeiten mit dem Pferd und in der Gruppe werden zusätzlich die Verhaltensweisen im sozialen Bereich gefördert.

Für wen eignet sich Reittherapie?

Heilpädagogik Schneider bietet seit dem Jahr 2010 Heilpädagogisches Reiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen, Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen und Stärken an. Wir können täglich miterleben, wie viel Freude unsere Therapiepferde den vielen Menschen bereiten. Sie helfen beim Begegnen, Berühren, Führen und Bewegen, und das oft schon nach kurzer Zeit. Die zahlreichen Rückmeldungen bestätigen uns, wie wertvoll diese Angebote sind.

Menschen mit einer mentalen, körperlichen oder seelischen Behinderung

Auch solche, die von einer Behinderung bedroht sind (Kinder im Vorschulalter) und deren individuelle Behinderung folgende Auswirkungen haben kann (können):

  • Entwicklungsverzögerung (Bereich der Motorik, Deprivation, Retardierung und Sprache)
  • Sozial-emotionale Störungen
  • Regulationsstörung
  • Fein- und grobmotorischen Störungen
  • Verhaltensauffälligkeiten (Aggression, Impulsivität, soziale Unsicherheit, Ängstlichkeit, Gehemmtheit, etc.)
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Kontakt- und Beziehungsstörung
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Teilleistungs- und Lernstörungen
  • Antriebsschwäche

Ziele sind vielschichtig:

  • Förderung des Selbstbewusstseins – positives Selbstbild
  • Förderung der Konzentration und Ausdauer
  • Förderung der Beziehungsfähigkeit
  • Verbesserung der Gesamtmotorik
  • Ausbildung von Verantwortungsgefühl
  • Schulung der Wahrnehmung aller Sinne – neue Eigenwahrnehmung
  • Trainieren der Beobachtungsgabe, Aktion und Re-Aktion
  • Verbesserung motorischer Fähigkeiten, der Haltung und des Tonus
  • Abbau körperlicher und seelischer Anspannung
  • Verringerung von Verhaltensauffälligkeiten
  • Gesunde Intuition und soziales Taktgefühl wird gefördert
  • Erziehung zur Verantwortung und Rücksichtnahme
  • Steigerung der Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit
  • Entwicklung zur Selbstständigkeit
  • Antidepressive Wirkung des Tieres auf den Menschen

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